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O.Univ.Prof. Mag. Mag. Wolfgang Holzmair

Univ.-Prof. i.R. für Lied und Oratorium

  • Mirabellplatz 1
  • 5020 Salzburg

Wolfgang Holzmair wurde in Vöcklabruck (Österreich) geboren und studierte an der Musikhochschule Wien bei Hilde Rössel-Majdan (Gesang) und Erik Werba (Lied);

 

Als Liedsänger tritt der Künstler regelmäßig in den führenden Musikzentren der Welt auf, wie etwa in London, Lissabon, New York, Washington, beim Risör Festival, Bath Festival (GB), Menuhin Festival Gstaad (Schweiz), den Bregenzer Festspielen sowie beim Carinthischen Sommer. 2008 und 2009 führen ihn Liederabende erneut nach London, New York, Washington, aber auch Southampton, Den Haag, Salzburg, Graz, Linz etc. Neben seiner herausragenden Partnerschaft mit der britischen Pianistin Imogen Cooper und der Zusammenarbeit mit einer Reihe verdienter Begleiter tritt Holzmair immer wieder mit führenden Pianisten unserer Zeit auf, etwa Till Fellner, Lars Vogt und Christian Zacharias, zuletzt mit Andreas Haefliger.

 

Auf der Opernbühne sang er in letzter Zeit Papageno (Zauberflöte) in Dallas unter Graeme Jenkins, Don Alfonso (Cosi) in Lyon unter William Christie und in Toronto unter Richard Bradshaw, Faninal (Rosenkavalier) in Seattle unter Asher Fish und in Hongkong unter Edo de Waart, Musiklehrer (Ariadne) in Madrid unter López-Cobos sowie Wolfram (Tannhäuser) in Erfurt unter Gugerbauer sowie Eduard (Neues vom Tage von Hindemith) unter Bartoletti in Ancona. Für die kommende Saison sind Eisenstein (Fledermaus) in Dallas, die Partie des Vaters (Hänsel und Gretel) auf einer Japan-Tournee unter Ozawa und Demetrius (Midsummer Night’s Dream von Britten) in Toronto geplant. 

 

Wolfgang Holzmair arbeitet mit führenden europäischen und amerikanischen Orchestern zusammen, wie dem Israel Philharmonic Orchestra, den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Cleveland Orchestra, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, den Wiener Symphonikern oder dem Concertgebouw unter Dirigenten wie Blomstedt, Boulez, Chailly, Frühbeck de Burgos, Haitink, Harnoncourt, Norrington, Ozawa etc. Für diese Saison ist etwa Brittens War Requiem mit der Dresdner Philharmonie unter Hickox in Dresden  oder die Partie des Adam in Haydns Schöpfung unter Philippe Jordan im Wiener Konzerthaus vorgesehen.

 

Umfangreiche und von der Kritik hochgelobte Aufnahmetätigkeit, u.a. Lieder von Clara und Robert Schumann und Lieder diverser Komponisten nach Eichendorff mit Imogen Cooper (Philips), diverse Schubert-Einspielungen mit Gérard Wyss (Tudor),  „Pelléas et Mélisande“ mit dem Orchestre National de France unter Haitink (naïve). Seit Jahren setzt sich der Künstler auch für die Verbreitung von Werken, insbesondere Liedern, ehemals verfolgter Komponisten ein, wovon seine Krenek-, Mittler- und Zeisl-CDs (ORF, cpo) zeugen. Eine Theresienstadt-CD ist in Vorbereitung. Holzmairs Aufnahme von Brahms‘ „Ein deutsches Requiem“ unter Herbert Blomstedt wurde mit dem Grammy ausgezeichnet.

 

Seit 1998 leitet er eine Lied- und Oratorienklasse an der Universität Mozarteum und gibt Meisterkurse in Europa und Nordamerika, zuletzt am Franz Schubert Institut in Baden, bei der Internationalen Sommerakademie Mozarteum sowie an der Musikakademie Solothurn. Außerdem ist er Visiting Professor am Royal College in London, wo er vor kurzem von Prinz Charles zum Fellow of the RCM (zu einer Art Ehrenmitglied) ernannt wurde.