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Dr. Hildegard Fraueneder

Lehrende für Kunstwissenschaft

  • Mirabellplatz 1
  • 5020 Salzburg

Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie in Salzburg und Wien, 1988 Promotion zum Dr. phil. mit der Dissertation Körperrituale: die Entmachtung des Repräsentativen in der Kunst VALIE EXPORTS und Friederike Pezolds

 

Mehrere Forschungsprojekte zur Nachkriegszeit in Österreich, zu Wohn- und Lebensformen nach 1945, zu Weiblichkeit und Heroismus im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojektes an der Universität Salzburg über Frauenbilder in Geschichte und Kunst, Leitung der Forschungsgruppe Kunst und Öffentlichkeit, 150 Jahre Salzburger Kunstverein (Publikation). Mehrfach Teilnahme an Ringvorlesungen des interdisziplinären Schwerpunkts Gender Studies an der Universität Salzburg (Publikationen) und am Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst.

Konzeption und Leitung mehrere Kongresse (u.a. Österreichischer Kunsthistorikerkongress 2003), Symposien (u.a. Das Mahnmal, Salzburg 2002, urban potentials, Dresden 2007) und Vortragsreihen (u.a. Ein Bild hielt uns gefangen. Reibungsflächen des Visuellen, Salzburg 2000 - 2001, Kunst | Macht | Wissen, Salzburg 2008). Eigene Vortragstätigkeit im In- und Ausland.

 

Lehrbeauftragte an der Universität Salzburg, Institut für Kunstgeschichte (1989 - 2008), an der Fachhochschule Salzburg, MultiMediaArt (2004 - 2014), an der Universität für künstlerische Gestaltung Linz (2010 - 2011) und seit 1995 an der Universität Mozarteum Salzburg (Senior Lecturer).

 

Mitglied der Senatsarbeitsgruppe an der Universität Salzburg, diverser Arbeitsgruppen für die Entwicklung und Ausarbeitung der neuen Studienpläne an der Universität Mozarteum, Beauftragte für Gleichbehandlung an der Universität Mozarteum, Mitglied diverser Berufungskommissionen an der Universität Mozarteum.

 

Seit 2001 Leitung der Galerie 5020, IG bildender KünstlerInnen Salzburg, Kuratorin zahlreicher Ausstellungen zu Themenfelder der zeitgenössischen Kunst.

 

Auswahl an Publikationen und Herausgeberschaften:

dating.21 – Liebesdiskurse und Verabredungsformen, Bielefeld: transcript 2007

Amadeus steht Kopf. Kunst und Öffentlichkeit, Salzburg 2007

(urban potentials). Konzepte und Handlungen. Rotterdam, Salzburg, Wroclaw, Budapest, Dresden, Berlin: Jovis 2007

Was tun. Figuren des Protests – Taktiken des Widerstands, Salzburg: Müry Salzmann Verlag 2010

Vorweg und Hinterher – Ruedi Arnold. Texte übers Bildermachen, Weitra: Verlag der Provinz, 2013

 

Aufsätze in Sammelbänden, Ausstellungskatalogen und Zeitschriften (Auswahl)

Wie das Wort die Bewegung mit Körpern in Verbindung bringt, in: VALIE EXPORT. eine Werkschau, hg. von der Edition Sammlung Essl 2005

Alte Plätze sonnig schweigen? Bühnen und Szenen in Salzburgs Altstadt, und Die verweigerte Autonomie. Festspiele oder der Reigen der Künste in: Kunst in Salzburg, Salzburg: Pustet Verlag 2008, S. 14 - 39, 126 - 147

Was gegeben ist. Ästhetische Handlungen als Neuanordnungen des Sinnlichen, in: Cornelius Kolig, Katalog zur Ausstellung, hg. von der Edition Sammlung Essl 2009

Abgestellt? Anmerkungen zu Umgangsformen mit Kunstwerken aus der Zeit des Nationalsozialismus im Stadtraum Salzburg, in: kursiv – Jahrbuch 2011, S. 62 - 73

Bildende Künstlerinnen in Salzburg: Von der geduldeten Ausnahme zu einem neuen Selbstverständnis, in: Frauen in Salzburg. Zwischen Ausgrenzung und Teilhabe, hg. von Christa Gürtler und Sabine Veits-Falk, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 34, Salzburg 2012, S. 76 – 105

Schrille Outfits, extravagante Posen, in: Kleiderfragen. Mode und Kulturwissenschaft, hg. von Christa Gürtler und Eva Hausbacher, Bielefeld: transcript 2015, S. 157-176.