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Univ.Prof. Mag. Herbert Böck

Univ.-Prof. für Chor und Ensembleleitung

  • Mirabellplatz 1
  • 5020 Salzburg

Herbert Böck

 

erhielt seine erste musikalische Ausbildung als Wiener Sängerknabe unter den Professoren Großmann und Gillesberger und wirkte als Sopransolist u.a. bei den Schallplattenaufnahmen der Bach Kantaten mit dem Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt mit.

 

An der Wiener Musikuniversität studierte er Dirigieren, Oboe, Tonsatz und Musikerziehung.

1982 Würdigungspreis des BM für Unterricht/Kunst/Kultur, 1985 Förderungspreis des Landes NÖ.

1985 – 1989 Solooboist des RSO Wien (ehemals ORF Symphonieorchester).

 

Als künstlerischer Leiter des Concentus Vocalis erlangte er sehr früh Bekanntheit und  Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben, darunter den 1. Preis in der Kategorie Kammerchor und – als bisher einziger österreichischer Chor – den Gesamtsieg im Wettbewerb der European Broadcasting Union in Helsinki 1987.

 

1989 - 1998 war er künstlerischer Leiter der Wiener Singakademie mit Dirigierverpflichtung am Wiener Konzerthaus: hier leitete er u.a. Bachs h-Moll Messe  und Johannespassion, einen Zyklus mit Oratorien Händels: Jephtha, Messiah, Solomon und Judas Maccabaeus, Martins Oratorium Golgotha, Honeggers Le Roi David, Orffs Carmina Burana und Kagels St. Bach-Passion.

 

Seit 1989 ist er Chefdirigent des Wiener Jeunesse Orchesters, des bundesweiten österreichischen Jugendsymphonieorchesters, mit dem er 1998 in Moskau den 1. Preis beim Wettbewerb Internationaler Jugendorchester  im Rahmen des „World Youth Music Forum“ gewann.

 

Seit 1995 ist Herbert Böck Professor für Chor- und Ensembledirigieren an der Universität für Musik Mozarteum Salzburg.

 

Seine Dirigententätigkeit führte zur Zusammenarbeit u.a. mit dem Bläserensemble der Wiener Philharmoniker, dem Mozarteum Orchester Salzburg, Wiener Kammerorchester, Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester, Orchestra Santa Cecilia di Roma, Orchestre Philharmonique de Radio France, Slowenische Philharmonie Ljubljana, Rundfunkorchester Budapest, Nationales Symphonieorchester Lettlands, RIAS-Kammerchor Berlin, Berliner Rundfunkchor, MDR-Chor Leipzig und WDR-Chor Köln. 1997 Einladung der Den Norske Opera Oslo, 1998 des Oslo Philharmonic Orchestra. Mit beiden Orchestern verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit, die u.a. zu einer Produktion von Mozarts Zauberflöte an der Den Norske Opera Oslo und zu Aufführungen von Bachs h-Moll Messe mit dem Oslo Philharmonic Orchestra führte. 2001 Debut beim Göteborg Symphony Orchestra und beim Malmö Symphony Orchestra, 2002 beim Trondheim Symphony Orchestra, 2004 beim Stavanger Symphony Orchestra. 2007 Einladung des Orchestra Sinfonica Giuseppe Verdi di Milano (Bach: Matthäuspassion),  2009, 2010, 2012, 2013, 2015 und 2016 des Tromso Symphony Orchestra/Norwegen.

 

Neben regelmäßigen Konzerten mit dem Wiener Jeunesse Orchester im Großen Musikvereinssaal und im Großen Konzerthaussaal in Wien dirigierte er 2000, 2001, 2005, 2009 und 2013 im Konzerthaus am Gendarmenmarkt Berlin und 2013 im Atheneum Bukarest (A. Bruckner: Symphonie Nr.7, G. Mahler: Blumine).

 

2007 Gründung des Kammerchores der Universität Mozarteum, der alljährlich ein Konzert im Zyklus „Klangreisen“ im Solitär gestaltet und 2013 und 2014 zu a-cappella Konzerten nach Bilbao/Spanien eingeladen wurde.