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Yoritsune Matsudaira
Yoritsune Matsudaira wird am 5. Mai 1907 in Tokia geboren. Er erhält privatstunden be Alexander Tscherepnin (Komposition) und dem Cortot-Schüler Henri Emile Gil-Marchex (Klavier), aber bleibt wesentlich autodidaktisch. Yoritsune Matsudaira wird für seine Werke mehrfach ausgezeichnet. Er erhält 1954 bim IGNM-Festival den 1. Preis des Verlages Suvini Zerboni für seine Komposition "Metamorphoses d'après Saibara" für Sopran und Kammerorchester. 1962 wird ihm der 1. Preis des Internationalen Kompositionswettbewerbes in Rom für sein Werk "Bugaku" zuerkannt. 1993 wird Matsudairas Komposition "Shun-ì-den" im Rahmen des Internationales Goffredo Petrassi Kompositionswettbewerbes mit dem 1. Preis ausgezeichnet. 1952 wurde sein Werk "Thème et variations" für Klavier und Orchester in Salzburg uraufgeführt, Herbert von Karajan dirigiert es 1952 in Wien und im darauffolgenden Jahr in Tokio. 1958 leitet Pierre Boulez die Aufführung seines Orchesterwerkes "Figures sonores" im Rahmen der Konzertserie Domaine Musical in Paris. 1975 gelant "Prélude, Interlude et Postlude" für zwei Orchester beim IGNM Festival in Paris unter der Leitung von Michel Tabachnik und Jacques Mercier zur Aufführung. 1930 nimmt Matsudaira an der Gründung des Shinkô-Sakkyo-kuka-Renmei (Verein der Komponisten neuer Tendenz) teil, der 1935 zur japanischen Sektion der IGNM wurde. Von 1956 - 1960 ist er als dessen Präsident tätig. In seinen zahlreichen, für verschieden besetzte Ensembles - teils mit europäischen, teils mit japanischen Instrumenten - geschiebenen Kompositionen strebt er eine Verbindung von Zwölftontechnik und Elementen der japanischen Hofmusik, der Gagaku, an. |
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18. Mar. 2002
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