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Wilhelm Killmayer
Der Komponist wird am 21. August 1927 in München als Sohn eines Bezirksoberlehrers geboren. Nach einer Unterbrechung durch den krieg absolviert er 1947 das Abitur am Humanistischen Gymnasium in München. Er studiert bei Hermann Wolfgang von Waltershausen und Carl Orff Dirigieren und Komposition sowie Musikwissenschaft, Germanistik und Italienisch bei Rudolf von Ficker an der Münchner Universität. Am Trappschen Konservatorium in München unterrichtet er 1955 bis 1958 Theorie und Kontrapunkt. 1961 bis 1964 ist er Ballettdirigent an der Bayerischen Staatsoper in München. Von 1972 bis 1922 lehrt er als Professor für Komposition an der Staatlichen Hochschule für Musik in München. Wilhelm Killmayer ist Ordetliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie Mitglied der Berliner Akademie der Künste. Wilhelm Killmayer wird für seine Werke mehrfach ausgezeichnet. Er erhält u. a. 1965 den Premio Italia für "Une lecon de francais." Killmayers 1. Symphonie wird 1974 in Paris mit dem Rostrum of Composers ausgezeichnet. 1982 überreicht die Stadt Braunschweig dem Komponisten den Ludwig-Spohr-Preis und 1990 wird ihm der Paul-Hindemith-Preis des Schleswig-Holstein-Musikfestivals verliehen. Wilhelm Killmayers kompositorisches Werk umfaßt ein breitgefächertes Spektrum, das von Bühnenwerken, Orchesterwerken, Werken für Chor, Streichorchester, Singstimme mit verschiedenen Instrumenten, Singstimme un dKlavier, Kammermusik, Klavier, Violine und Klavier, Violoncello und Klavier bis zu Trompete und Klavier reicht. Einspielungen seiner Werke auf CD sind bei EMI-Elektrola, Wergo, Orpheo, CPO, Capriccio u.a. erschienen. |
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18. Mar. 2002
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