Universitätsbibliothek Mozarteum
Öffnungszeiten
Kontakte
Benützung
Geschichte
Abteilungsbibliotheken
Links
Onlinekatalog
Interlibrary Loan/ILL
Buchwunsch/
Neuanschaffungen

Geschichte


1841

Die 1841 vom Dom-Musik-Verein ins Leben gerufene Musikschule Mozarteum deckte ihre geringen bibliothekarischen Bedürfnisse aus den Beständen der bereits bestehenden Mozart-Bibliothek.

1922

Erst mit der Umgestaltung der Schule in ein staatliches Konservatorium (1922) und der damit notwendigen Loslösung vom Gründungsinstitut offenbarte sich zum ersten Mal die Notwendigkeit der Einrichtung einer ’Schulbibliothek’. Im Schuljahr 1924/25
wurde vom damaligen Konservatoriumsdirektor Bernhard Paumgartner ein erster Anlauf genommen, aus Lehrmittelbeiträgen und Spenden einen Grundstock an Musikalien aufzubauen.

1930

Erst am 1. Jänner 1930 konnte mit der Aufstellung und Katalogisierung begonnen werden. Somit ist 1930 als das Gründungsjahr unserer Bibliothek zu betrachten. Betreut wurde die Bibliothek von einem ’Lektor’, d. h. von einer Lehrkraft, die zusätzlich zu ihrer Lehrtätigkeit die Auswahl der Literatur zu tätigen hatte.

1939

Das Mozarteum wurde ’Reichshochschule’. Die Bibliothek erhielt zusätzlich einen Leseraum. Staatliche Dotierung ermöglichte einen kontinuierlichen Bestandsaufbau. Bis 1944, als im Zuge der Kriegsereignisse auch das Mozarteum schließen musste, war ein Bestand von über 10.000 Bänden erreicht (8043 Musikalien, 1999 Bücher) und eine Diskothek eingerichtet worden. Die Zusammensetzung dieser Bestände ist nicht mehr feststellbar, weil im Mai 1945 die Bibliothek geplündert wurde und auch die Kataloge verschwanden.

1947

Neuanfang praktisch bei Null.

1971

Unterbringung im Hannibal-Trakt des alten Mozarteums. Ende 1975 betrug der Bestand ca. 50.000 Bände, 122 laufend geführte Zeitschriften und 3991 Tonträger. 1973 wurde zum ersten Mal ein hauptberuflicher Bibliothekar bestellt.

1977

Neubau der Hochschule. Unterbringung der Bibliothek am Haus Mirabellplatz 1.

1981

Mit der Gründung der “Abteilung Musikerziehung in Innsbruck“ entstand eine Außen-
stelle auf der Basis einer bereits bestehenden Bibliothek.

1983

Seit 1983 werden zwei Außenstellen (Orff-Institut und Innsbruck) durch die Hauptbibliothek mitbetreut.

1999

Nach der Schließung des Gebäudes am Mirabellplatz 1 im Jahre 1998 erfolgte 1999 die Übersiedlung der Bibliothek ins Zentrum im Berg (ZIB). 230.000 Medien (Bücher, Noten und Tonträger) bilden den heutigen Bestand. Neben der Hauptbibliothek umfasst die Bibliothek 3 Institutsbibliotheken und 4 Abteilungsbibliotheken.




Copyright © 1998, 2010 Universität Mozarteum Salzburg. Letzte Änderung: 05.12.2003, 13.48
Haftungsausschluss | webmaster@moz.ac.at
TOP