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Paul Hindemith und Johann Nepomuk David
Eine Kooperation der Abteilung für Dirigieren, Komposition und Musiktheorie mit der Abteilung für Musikwissenschaft und dem Forschungsteam für musikalische Rezeptions- und Interpretationsgeschichte
Orgelkonzert II Mittwoch, 11. Mai, 19.00 Uhr, Franziskanerkirche
OrganistInnen: Heribert Metzger, Gregor Unterkofler, Nina Štalekar, Yvonne Dornhofer
Konzept: Univ.Prof. Ernst Ludwig Leitner, Ao.Univ.Prof. Dr. Thomas Hochradner
Im Rahmen des Projektes Spurensuche werden die Komponisten Paul Hindemith und Johann Nepomuk David, die an der Universität Mozarteum lehrten und deren Ehrenmitglieder sie sind, in drei Orgelkonzerten, einem Symposion, einem Konzert des Mozarteum Orchesters und einem Konzert der Bläserphilharmonie Mozarteum vorgestellt. Ernst Ludwig Leitner, Leiter der Abteilung für Komposition, Dirigieren und Musiktheorie und Beauftragter des Rektorates für die Erschließung der Künste, stellt mit diesem Projekt Komponisten in den Mittelpunkt, die einen starken Bezug zur Universität Mozarteum haben. Mit den Veranstaltungen anlässlich des 110. Geburtstages von Hindemith und David arbeitet Leitner die Beziehungen dieser beiden Künstler zum Mozarteum heraus. Im Jahr 2006 wird eine solche Aufmerksamkeit den Persönlichkeiten Bernhard Paumgartner und Sándor Végh gelten.
Im zweiten Orgelkonzert am 11. Mai werden Johann Nepomuk Davids Werke Chaconne, a-moll und Toccata, f-moll sowie das Choralwerk VI Christus, der ist mein Leben zu hören sein, ebenso wie Paul Hindemiths Sonate I.
Das dritte Orgelkonzert findet am 15. Juni in der Kapuzinerkirche Salzburg statt, am 11. und 12. Juni steht Hindemith auf dem Programm eines Konzertes des Mozarteum Orchesters mit dem Chor der Universität Mozarteum unter der Leitung von Dirigier-Studierenden bei Dennis Russell Davies. Das Konzert der Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg wird am 23. Juni im Großen Saal des Mozarteums ebenfalls Werken von Hindemith gewidmet sein.
Ernst Ludwig Leitner über seine Idee zu diesem Projekt:
Bei der Veranstaltung „Der Weg in die Selbständigkeit. Universität Mozarteum neu" im November 2003 habe ich angekündigt, dass mir in meiner Funktion als „Beauftragter für die Erschließung der Künste" Veranstaltungen mit einem starken Bezug zur Universität Mozarteum ein besonderes Anliegen sein werden. Das Symposium und die Konzerte anlässlich der runden Geburtstage Cesar Bresgens und Gerhard Wimbergers im Herbst 2003 zielten in diese Richtung.
Mit dem Symposium und den Konzerten anlässlich des 110. Geburtstages der Komponisten Paul Hindemith und J. N. David möchte ich diesen eingeschlagenen Weg fortsetzen und versuchen, auch deren Beziehungen zum Mozarteum herauszuarbeiten.
Im Jahr 2006 wird eine solche Aufmerksamkeit den Persönlichkeiten Bernhard Paumgartner und Sándor Végh gelten.
Hindemiths Requiem Als Flieder mir jüngst im Garten blüht soll Solisten, Chören und Studierenden der Dirigierklasse der Universität Gelegenheit geben, sich in einer - auch von den Evaluatoren geforderten – Aufführung eines großen Oratoriums zu präsentieren. Des Weiteren soll mit diesem Werk die nun seit fünf Jahren bestehende sehr gute Zusammenarbeit mit dem Mozarteum Orchester fortgesetzt werden.
Bei den drei Orgelkonzerten werden sowohl Lehrende als auch Studierende Werke der Komponisten Hindemith und J. N. David interpretieren.
Mein besonderer Dank gilt im Voraus allen Mitwirkenden und Ao.Univ.Prof. Dr. Thomas Hochradner für die Betreuung seitens der Musikwissenschaft. Möglichst viele Kollegen aus verschiedenen Abteilungen des Hauses in Projekte einzubinden, ist ein zentrales Anliegen.
Univ.Prof. Ernst Ludwig Leitner
Illustration von Paul Hindemith in dem Buch Ludi Leonum, New York 1943
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03. Dec. 2005
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