Reinhard Seifried

Univ.Prof. i.R.
Der aus München stammende Dirigent hat sich einen Ruf als vielseitiger und im Opern- wie Konzertbereich gleichermaßen kompetenter Dirigent erworben. Einladungen als Gastdirigent führten ihn neben zahlreichen deutschen Orchestern auch nach Italien, Irland, Japan und den USA.
Er dirigierte das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Münchener Rundfunkorchester, die Münchner Sinfoniker, die Bamberger Symphoniker, das Orchester der Beethovenhalle Bonn, das Slowakische Staatsorchester Kosice, das Irish National Orchestra, das Colorado Festival Orchestra, das Festival Orchestra Takamatsu (Japan), das Orchestra Guido Cantelli Milano und das Orchestre Philharmonique Luxembourg, um nur einige zu nennen.

Im Sommer 2001 leitete er beim Chiemgauer Opernfestival eine vielbeachtete Neuproduktion von Mozarts Hochzeit des Figaro .

Reinhard Seifried studierte Klavier und Dirigieren an der Münchner Musikhochschule bei Jan Koetsier und Kurt Eichhorn, sowie in Siena bei Franco Ferrara. Nach einem erfolgreichen Meisterklasseabschluss sammelte er seine ersten Erfahrungen als Kapellmeister an verschiedenen Opernhäusern bis er schließlich die Position des Ersten Kapellmeisters am Staatstheater am Gärtnerplatz in München antrat (1977 bis 1984).

Als Assistent stand er Rudolf Kempe, Rafael Kubelik, Karl Richter und Leonard Bernstein zur Seite – letzterem bei seiner unvergessenen. Produktion von Tristan und Isolde in München.

In der Zeit von 1991 bis 1993 wurde er zum Generalmusikdirektor der Reimscheider Sym- phoniker ernannt, und von 1993 bis 2000 fungierte er als Generalmusikdirektor des Oldenburgischen Staatstheaters.

Nach einer ersten Schallplattenproduktion mit dem Label ORFEO zusammen mit der Sopranistin Lucia Popp entstand eine engere Zusammenarbeit mit dem Label NAXOS. Einer Gesamtaufnahme von Smetanas Zyklus Mein Vaterland mit der Slowakischen Philharmonie Kosice folgte im Mai 1994 die Gesamteinspielung der Mendelssohn Symphonien mit dem Irish National Orchestra.

(2012)