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Schauspiel
Gott lacht nicht
Regie-Arbeiten zum Komischen im Gegenwartstheater
20.01.2018|16:30
21.01.2018|16:30
Theater im KunstQuartier | Paris-Lodron-Straße 2a | 5020 Salzburg
Theatrum | Universität Mozarteum | Paris-Lodron-Straße 9 | 5020 Salzburg
Veranstalter: Department Schauspiel/Regie - Thomas Bernhard Institut
"Die Stühle" von Eugène Ionesco

Theater im KunstQuartier
20.1./21.1., 18.00 Uhr

Inszenierung: Diana Merkel
Ausstattung: Dejana Rados
Ausstattungsassistenz: Hanna Schmaderer
Mit: Felicia Chin-Malenski, Madeline Gabel, Tino Zihlmann

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"384 400 km über dem Durchschnitt" von Vincent L. Sauer (Uraufführung)

Theater im KunstQuartier
20.1./21.1., 20.00 Uhr

Inszenierung: Jonathan Heidorn
Bühne und Kostüme: Thorben Schumüller
Mit: Chris Eckert, Mattia Meier, Sebastian Jehkul

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"wohnen. unter glas" von Ewald Palmetshofer

Theatrum, Probebühne 1 (3. OG)
20.1./21.1., 21.30 Uhr

Inszenierung: Hannah Bader
Bühne und Kostüm: Lisa Behensky
Mit: Caroline Adam, Kai Götting, Anuschka Tochtermann

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"Seymour oder ich bin nur aus Versehen hier" von Anne Lepper

Theatrum, Studio 1 (1. OG)
20.1., 16.30 Uhr
21.1., 16.30 Uhr, 20.00 Uhr

Inszenierung: Konrad Wolf
Bühne und Kostüm: Sophie Rieser
Mit: Anton Andreew, Felix Kruttke, Hanni Lorenz
Sprecher: Helmut Zhuber
SEIT SEINER GRUNDLEGUNG in der attisch-griechischen Kultur ereignet sich Theater zwischen den beiden Polen von Tragödie und Komödie. Während das Tragische jedoch fest im Selbstverständnis des gegenwärtigen Theaters verankert ist, hat es das Komische schwer sich gegenüber der Vereinnahmung des Lachens durch die anderen Medien zu behaupten. Theater gilt uns Zeitgenossen doch eher als eine ernste Angelegenheit, die zur Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen und politischen Problemen unserer Gegenwart aufruft, während Fernsehen und Kino mit Stand-up-Comedy, Kabarett und Klamauk dem kollektiven Gelächter bereitwillig einen Ort in der Gegenwartskultur zur Verfügung stellen.

DOCH WAS IST das Potenzial des Komischen für eine zeitgenössische Theaterpraxis? Welches kritische Moment birgt das Theater gerade in der Mobilisierung seiner komödiantischen Eigenschaften? Ist nicht das Groteske als Spielart des Komischen prädestiniert dafür, der Gesellschaft einen Zerrspiegel vorzuhalten? Welche Erkenntnis über den Zustand unserer Lebenswelt befördert das gemeinsame Lachen über das Absurde an die Oberfläche des Bewusstseins?

REGIE-STUDIERENDE des Thomas Bernhard Institutes haben sich im laufenden Wintersemester mit den Spielarten des Komischen im Gegenwartstheater beschäftigt. In ihren Arbeiten formulieren sie eigenständige Perspektiven auf Komödie, Groteske und Absurdes Theater.
Eintritt frei
Reservierung unter:
Tel: +43 662 6198 3121
(Mo-Fr, 9.00-12.00 Uhr)
schauspiel@moz.ac.at