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Ausstellung
Raum dazwischen
Vernissage zur Ausstellung Stefanie Amberger
09.01.2018|18:00
Galerie im KunstWerk | Universität Mozarteum | Alpenstraße 75 | 5020 Salzburg
Veranstalter: Department Bildende Künste, Kunst- und Werkpädagogik
Bildhauerei: Installation und Performance

Ausstellungsdauer: 10.1.-19.1.2018
Öffnungszeiten: Mo -Fr, 9.00-16.00 Uhr
FADEN FÜR FADEN wird aus einem Zwischenraum, einem leeren Raum, ein neuer Körper - ein Netz. Unscheinbar, fast unsichtbar, aber doch undurchdringbar. Nylonfäden - normalerweise kaum sichtbare Befestigung - rücken ins Zentrum. Was stützt dabei was? Soll das Netz halten oder fangen? Sicherheit geben oder einsperren? Wir spinnen Netze oder andere spinnen um uns Netze. Wir lassen uns von Netzen auffangen, Geborgenheit geben. Gibt es Freiheit im Netz?

DER WALD ist selbst ein riesiges Netz. Kahle Äste wirken wie verwoben, alles hängt zusammen. Manchmal Rückzugsort, manchmal ist man wie eingesperrt, der Natur ausgeliefert.

DAS NETZ bleibt ein Zwischenzustand, etwas Widersprüchliches, etwas Rätselhaftes, etwas Mehrdeutiges - etwas Ambivalentes. Es wirkt wie eine unsichtbare Kraft, die Ordnung schafft und unsere Welt zusammen hält. Die Arbeit ist jedoch nicht bloß ein Netzwerk aus Fäden und Ästen, erst die Interaktion der Menschen mit dem Netz macht die Arbeit komplett.

STEFANIE AMBERGER (geb. 1995) studiert seit 2015 Bildnerische Erziehung und Lehramt Geschichte. An der Universität Mozarteum besucht sie seit 2016 die Bildhauereiklasse, zuerst bei Nicole Wermers bzw. seit dem Wintersemester 2017 bei Ulrike Lienbacher, Andrea Lumplecker und Franz Bergmüller. Schon seit längerem gilt ihr Interesse der Natur und dem Wald. Naturmaterialien werden häufig zum Ausgangspunkt ihrer Arbeit.